Mobbing im Hundert-Morgen-Wald

Die Schweinegrippe ist nun auch bei den Kinderabenteuern von Puuh und Co. angekommen:

poohswineflu

10 comments 13. November 2009

Perspektivwechsel

Ach, gestern, als ich auf diese Webseite von Saab gestoßen bin, war ich total beeindruckt und begeistert, was man alles mit Animation und Technik machen kann. Der Wahnsinn! Ich finde diese Seite total klasse gemacht. Gut, bislang habe ich die Texte zu den Bildern noch nicht gelesen, dafür mir aber hunderte Male die einzelnen Animationen angeschaut. Ich bin halt eher ein visueller Mensch. *g* Besonders das Elch-Untermenü hat es mir angetan.
Als alter Printhase wird es wohl immer nötiger, mich mehr mit den digitalen Möglichkeiten der Werbewelt auseinanderzusetzen. Good by paper! Nicht umsonst steht auf den meisten Mails unten schon: „Think befor printing.“ Ich komme ganz schön ins Grübeln.

Bild-1

2 comments 12. November 2009

Meet me on the Equinox

Also, wenn das kein Herbstlied ist und man da nicht in der goldenen Sonne durch purpurrote Blätter wandeln möchte, dann weiß ich auch nicht!

Momentan verliebe ich mich fast jede Woche in ein neues Lied. Das ist auch typisch für diese Jahreszeit. Ja, ich bin ein Musikhörer nach Jahreszeiten. Das sind aber viele denke ich. Dennoch muss man nicht im Radio dann nur noch Schnulzen spielen. Hört meine Worte, ihr Radio-DJs dieser Welt!

… und Nein, ich kenne das Lied von Death Cab for Cutie nicht wegen irgendwelcher Vampir-Teenie-Film-Roman-Romanzen.

Add comment 11. November 2009

Rechtschreib-Bug

„Reeeepreee… Rääääprääää… Rääääpreeee…„, brabbelte ich vor mich hin. Oh Mann, eine poplige Kundenkorrektur für den halben Tag und bei mir scheitert’s an der Rächtschrai Rechtschreibung. Oh weh, oh weh! „Reeepreeeseeeentaaatiiive Rechnung.“ Joah, falsch ne. Ein Ä hätte dem Wort dann doch gut getan. Im Nachhinein sahen für mich beide Varianten gleich gut aus. Hätte ich das noch mal einem Texter gezeigt… Aber Frau Kundenberaterin ist ja schlau! Sie hat für jeden Fauxpas (Haha, ich kann auch Fremdworte!) eine passende Ausrede. Als der Kunde nämlich ganz aufgeregt bei ihr durchklingelte, meinte sie nur mit weit aufgerissenen Augen und einem schelmischen Grinsen in meine Richtung: „Das muss ein Speicherfehler gewesen sein. Jaja, ein Speicherfehler. In zwei Minuten haben sie dann die richtigen Varianten.“ Peinlich berührt, öffnete ich schon während ihres Telefonats die entsprechenden Dateien, um sie zu korrigieren.
Den Bug möchte ich aber mal sehen, der den Fehler beim Exportieren verursachen kann. Schade, dass man früher Diktate per Hand schreiben musste, sonst hätte ich die Rechtschreib- und vor allem Kommafehler auf das Speichern geschoben.

4 comments 11. November 2009

Fit wie ein Turnschuh

oder Sporterwärmung für Erwachsene

Die Tür quietschte leise ihren knarzenden Ton, als ich das Tor zur Halle öffnete. Jahrelang schien ihr keiner mehr einen Tropfen vom fettigen Nass spendiert zu haben. Der typische Geruch peitschte mir sogleich ins Gesicht: Eine Mischung aus Reckmetallstangen, muffigen Matratzen, schwülschweißigen Turnschuhen und ungeputztem Gemeinschaftsklo. Toilettenpapier war aus, jedoch lagen auf den Spintschränken einige XXL-Rollen mit leichtem Staub bedeckt. Es war alles wie früher, als ich noch mit quietschenden Schuhen einen Ball vor mir her dribbelte und ihn mit einen Chuit! in den Korb beförderte.

Sport stand auf dem Programm, Fitness. Der Kurs war einigermaßen voll. Mittelalte Frauen trugen emsig wie kleine Ameisen ihre mitgebrachten Yogamatten in die Halle. Alles versammelte sich am Rand, nachdem man mit Ernüchterung in der Umkleidekabine feststellte, dass ungefähr zwei Drittel keine Ahnung hatten, was die gesamte Schar erwarten würde. Neulinge! Die übermütige Vorturnerin schlackerte mit ihren Ärmchen hüpfend in den Raum, bewegte mit viel Elan zwei missmutige Männer dazu, deren Zopf und Hintern zu schwingen und für ihren Ghettoblaster einen Mattenberg in den Raum zu bewegen. 8oer Jahre Mucke schallte dann für eine Stunde aus dem Apparat.
Im Kreis standen wir da, etwas verwundert. Sport im Kreis fand ich komisch. Nun ja. Während ich meine Arm- und Beinkoordination nur mit Müh und Not unter einen Hut bekam und dabei immer wieder auf mein nicht mit Ruhm, sondern Farbe bekleckertes Sportshirt schielte, turnte Madame in der Mitte, motiviert wie nichts Gutes für uns alle vor. „Gesäßhocker nach oben“, und schon kniffen wir unsere Hintern zusammen und reckten sie in die Höhe. Aha, das sollte also die abschließende Entspannung sein. Und dafür hatten die Ameisenfrauen also auch ihre Matten dabei. Die waren dann wohl doch nicht so unwissend wie zunächst gedacht.
Ziemlich ernüchtert, weil irgendwie nur lauwarm und nicht verschwitzt (und vor allem noch bei Bewusstsein und nicht kollabiert vor lauter Fitnessübungen) und mit schlechten Erinnerungen an die damals eigens erdachte Erwärmung für den Sportunterricht, zog ich mich um und radelte nach Hause. Ein Reinfall nach der ersten Ermutigung zur Leibesertüchtigung seit vier Jahren.

Verschwitzt vom Radeln kam ich zu Hause an und machte mir erstmal eine Nutellastulle. Jetzt ist es ja auch wurscht.

4 comments 6. November 2009

Little Lion Man

[…] You’re not as brave as you were at the start
rate yourself and rape yourself,
take all the courage you have left
wasted on fixing all the problems that you made in your own head […]

(Little Lion Man – Mumford & Sons)

*

Los. Anhören. Super finden!

1 comment 3. November 2009

Wässriger Wochenstart

Diesen Montag kann man getrost in die Tonne kloppen. Alle, die sonst immer über jeden Wochenanfang mosern, heute mache ich mit.

Er fing ja noch ganz okay an. Das Toast ist mir nicht verbrannt, ich habe lediglich den Kaffee verschüttet, weil ich mich erschrocken habe, als sich die Katze erschrocken hat. Ein „Murr“ von ihr, ein „Verflucht!“ von mir, wisch weg, alles okay. Der Tag konnte weiter laufen.
Während ich an meinem Toast nagte, hopste mir das andere Kätzchen auf den Schoß. Es war pitschenass, aber macht ja nix. Passiert halt, wenn man im Regen raus zum Pinkeln geht.

Der Weg zur Arbeit war auch noch in Ordnung. Dank des Regencapes benetzten die Tropfen lediglich meine vorderen Haare mit einem Bach aus Wolkenwasser, die Schminke war bei der Ankunft auch fast noch vollständig da, wo sie hingehörte.

Mit zwei, drei Minijobs, schlechter Musik im Ohr und dem Kritzeln von Bären hielt ich mich über Wasser und zeigte der Langeweile eine lange Nase. Gespräche über den mobilen Gesprächskasten, zwei drei Steine sammelten sich in meinem Bauch zu einer elustren Schunkelrunde, und ich versuchte mit mäßigem Erfolg aufsteigendes Salzwasser mit Sprudelwasser wieder wegzuspülen. Ein Perpetuum mobile der Unmöglichkeit könnte man sagen. Vielleicht ersaufe ich mich nachher beim Sport mit meiner Wasserflasche oder ertränke mich in meinem Schweiß.

Wenn der Regen mich dann nach Hause gespült hat, nehme ich einen feuchten Lappen und sage hoffentlich: Schwamm drüber.

5 comments 2. November 2009

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