Putzteufel
30. September 2007
Ich weiß ja auch nicht, was mich da geritten hat, ob das letzte Nutella-Stullchen schlecht war oder mir die Nordluft nicht bekommt. Auf jeden Fall habe ich freiwillig und mit einem Enthusiasmus, der seines Gleichen sucht, die Küche geschrubbt, also bislang die rechte Seite mit dem Ofen.
Wie so ein richtiges Muttchen in Schlappen, Jogginghose und mit Schwamm und Bürste bewaffnet, rückte ich dem Fettschmutz zu Leibe. Was ein Spaß! Schaum schäumte, Wasser spritzte, Schweißperlen perlten und alles nur mit dem Ziel: Dieser olle Ofen hat eine zweite Chance verdient. Lasst ihn atmen, lasst die Kruste bröckeln und nieder mit dem Fett an der Scheibe!! Dank des weisen Rats meiner lieben Frau Mama ging die erste Schicht auch flugs runter, Salz ist das Stichwort! Die Bürste allerdings war danach dem Untergang geweiht und verschwand im Müll. Genau wie der Schwamm, der seinen Dienst getan hatte und von strahlendem Gelb zu dreckigem Braun mutierte.
Als besonderes Highlight gab es für den Ofen den schmackhaften Duft von Kuchen und für mich ein köstliches Stück Kuchen mit dem Aroma von Sauberkeit und Glanz.
Demnächst ist dann die linke Seite und der Kühlschrank dran. Abtauen, auswischen, mit Essig desinfizieren- ach, ick freu mir!
Entry Filed under: Allerlei. .
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1.
Anj | 30. September 2007 at 4:21
Immerhin hast du dein Berliner Mundwerk noch :-)
Und der Kuchen sieht gar verführerisch lecki schmecki aus
2.
F. Oldörp | 30. September 2007 at 7:06
na muttchen, haste auch schon nen buckel?
3.
Kassiopaia | 1. Oktober 2007 at 8:24
@ F: Nee, hab ja ooch keene Katze hier.
4.
Anj | 1. Oktober 2007 at 3:41
höhö…
Will auch son Kuchen essen!