Küchenmops
Ein Mops kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei
Da nahm der Koch den Löffel und schlug den Mops zu Brei
Da kamen viele Möpse und gruben ihm ein Grab
Sie setzten ihm nen Grabstein, auf dem geschrieben stand …
(Ein Mops kam in die Küche - Kinderlied)
*
Mopsi… äh… Kassio hat sich mal wieder in der Küche ausgelassen. Salat gab’s, einmal Gemüse, einmal Obst. Dass die Küche danach aussah wie höchstpersönlich von der Salatschleuder durchgenudelt, ist nichts neues. Zumindest nicht für mich. Deswegen mag ich auch lieber alleine in der Küche wuseln, weil ich sonst für nichts garantieren kann. Egal.
Mein Feind Freund, die Mikrowelle, kam heute auch mal wieder zum Einsatz. Fester Honig sollte geschmolzen werden. Also: Honig in die Tasse, Tasse auf die Welle und los geht’s. Nebenbei habe ich allerdings im Rezeptebüchlein geblättert. Fataaaler Fehler! Als mir der Honig wieder in Gedächtnis schwappte, war es schon zu spät. Brutzel brutzel, knister stink sah ich in ein schwarzes Häufchen Elend. Hmpf! Nachträglich guckte ich auf die Einstellungen der Mikrowelle- höchste Heißmachstufe, fast eine Minute und dass für zwei Teelöffel Honig. Is’n büschn viel, oder?!
Tja, das war dann der dritte misslungene Versuch ungewöhnliche Dinge in der Mikrowelle zu erwärmen. Der Honig steht auf der Stinke-und Qualmskala jetzt nach Schokoladenkonfitüre (herrlich blubberich schwarz) und einem Brötchen (von innen her verkohlt und noch drei Tage danach in der Küche der Gestank - Wer ahnt auch, das man damit nicht toasten kann? Hat doch auch ‘ne Grillfunktion das Ding!) auf Platz drei.
Na ja, beim zweiten Versuch stand ich vor der Welle und habe die Strömung genau beobachtet.
11 comments Mai 16, 2008
