Mixtape

Ein bunter Bandsalat aus der Musikkonserve

Tag der toten Ente

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Somewhere beyond the sea
Somewhere waitin‘ for me
My lover stands on golden sand
And watches the ships that go sailin‘

Somewhere beyond the sea
She’s there watchin‘ for me
If I could fly like birds on high
Then straight to her arms I’d go sailin‘

It’s far beyond the star
It’s near beyond the moon
I know beyond a doubt
My heart will lead me there soon […]
(Somewhere Beyond The Sea – Robbie Williams)

*

Da war er nun endlich, der Freitag. Der Tag der Autobahnraserei! Juchuuu! (Natürlich möchte ich niemanden zum Rasen animieren, das ist nur im übertragenen Sinne gemeint.)

Los ging’s bei stürmischem Wetter, allerdings noch ohne Regen. Autobahnauffahrt problemlos gefunden (und ich musste es auch nicht rauftragen, wie ich geträumt hatte *g*) und endlich mal schneller als 60 fahren dürfen. Hui! Was ein Spaß! Das ist nur fliegen schöner, würde meiner Mama sagen.

Als die ersten Regenschauer kamen, habe ich mich geärgert, dass ich doch nicht auf den Werkstattmann gehört hatte und mir hab einen neuen Scheibenwischer andrehen lassen. Denn genau der auf der Fahrerseite hat im Sichtfeld immer einen doofen Streifen hinterlassen. Nun ja, war auch egal, vor mir wurde der Himmel wieder blau. Ein tolles Spektakel, im Rückspiegel sah ich eine dunkle Wolkendecke und ich fuhr ins goldgelbe Licht des Abendhimmels.

Das erste tote Tier sah ich auf Höhe der Ausfahrt Nauen. Eine Ente. Es sollte für lange Zeit das einzige Opfer bleiben, ehe sich noch ein paar Igel dazu gesellten und ein Kleinlaster, der sich in Baustellennähe selber abgeschossen hatte. Mann, war das eine tiefe Spur im Graben! Dem Fahrer dürfte außer einem Schock aber nichts passiert sein, denn es war nur die Polizei vor Ort.

Dann nach fast 300 km kam sie, meine Ausfahrt! Der Spaß an der Geschwindigkeit wich der Aufregung. Mit Straßenschildern scheinen es die Hanseaten nicht so zu haben. Nach den ersten Teilerfolgen auf meiner Strecke hin zum Ziel vermisste ich dann die Anweisungen in Weiß auf blauem Grund, die mir sagen sollten, wo ich hin fahren muss. Nun ja, nach einiger Quälerei und dem mutigen Entschluss dann einfach der Nase nach zu fahren, kam ich auch wieder auf die Straßen, die ich mir auf meinem Spickzettel notiert hatte. Und endlich! Ich war da! „Sie haben ihr Ziel erreicht“, würde ein Navigationsgerät sagen, wenn ich eines hätte. Sogar ein Parkplatz war für mich in Hausnähe frei, sodass mich nur noch einige Meter, zähe Sekunden im Fahrstuhl von ihm entfernten- dem Begrüßungskuss! :)

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