Mixtape

Ein bunter Bandsalat aus der Musikkonserve

Highway to hell

6 Kommentare

Living easy, living free
Season ticket on a one-way ride
Asking nothing, leave me be
Taking everything in my stride
Don’t need reason, don’t need rhyme
Ain’t nothing I would rather do
Going down, party time
My friends are gonna be there too

I’m on the highway to hell […]                  (Highway to hell – AC/DC)

*

Von wegen „Living is easy“, nüscht is easy! Jedenfalls nicht, wenn man in der prallen Mittagshitze im Stau steht und nicht vom Fleck weg kommt. Und alles nur, weil in Hamburg am Wochenende die Harley Days waren. Schöööön, wenn man Motorradfahrer ist. Nicht schön, wenn man als Berliner wieder in seine Heimat will und jegliche Straßen zur Autobahn für eine knatternde Harley-Parade gesperrt sind.

„My friends are gonna be there too“ – Ja, das habe ich gesehen. Ich weiß nicht wie viele es waren, aber sie waren schlimmer als ein Schwarm Mücken. Nichts da mit einem leisen, aber nervigen Summen. Geknattert wurde! Was das Zeug hält! Und genauso nervig. Hunderte kamen und ratterten, knatterten und qualmten vor sich hin, dass einem das leise Summen der Mücken noch wie ein fröhlich leichter Popsong vorkäme.
Freitag ging es los mit der Knatterei, Samstag konnte man dann wie auf dem Catwalk sich die dicken Dinger anschauen. Da wurde gefachsimpelt, Männer kraulten sich gegenseitig die Bärte, es wurden sabbernde Blicke nach Motorradbräuten in heißer Lederkluft geworfen, schwarze Sonnenbrillen poliert und immer mal wieder prollig losgeknattert, dass die Luft nur so flimmerte.
Sonntag dann also der Höhepunkt der Harley Days. Meine Wenigkeit mitten drin im Stau, null Peilung für Ausweichmöglichkeiten, also ausgestiegen und die Segler auf der Alster beobachtet. Ein komisches Bild, wenn man dazu das laute Geräusch der Harleys hat, aber auf ruhig treibende Boote sieht. Neben mir noch Hessen auf ihren Motorrädern, die sich nicht an der Parade beteiligten, dafür brabbelten wie Wasserfälle und hinter mir zwei junge Burschen in einem Wagen, die die Gelegenheit für laute Mucke (yeah, Maximo Park!) und ein kühles Blondes nutzen (natürlich nur der Beifahrer), allerdings kurz vor Wiederfreigabe der Straße keinen Bock mehr hatten und kehrt machten. Pinneberger!

Was jedoch an der Strecke Hamburg – Berlin günstig ist, wenn man nicht gerade unfreiwillig im Stau steht: Die Baustelle, die über sechs Kilometer geht und einen zwingt 60 zu fahren. Konnte ich in Ruhe meine kalte Pizza essen. ^^

Advertisements

6 Kommentare zu “Highway to hell

  1. Man muß ja zugeben dass einige Geräte echt heiss aussahen ;)
    Allerdings die Lautstärke war doch echt nervtötend :(
    Und wenn ich im Stau deswegen gestanden hätte, ich glaub ich hätte die Schrotflinte ausgepackt

  2. Du hast bei 60 noch Pizza gegessen? Hör ma zu, Mädel…das ist janz schön schnell, Du. Mit Dir würdick aber nich fahrn. Dit wär mir zu jefährlich, Frolllein…;-)

  3. Wenn du sonst mit 160 losbretterst, ist 60 Schneckentempo. ;P

  4. sie fährt auch im vierten um eine enge kurve…

  5. Pscht! F! *nach allen Seiten umschau* Wenn da einer gehört hat!…

  6. IM 4. GANG UM DIE KURVE????
    Äh ups… pssssssssssst!
    Du bist cool, Baby! Aber äh… du bringst dich in Lebensgefahr, Frollein, dich und andere, jawohl!
    aber pssst: Cool biste trotzdem!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s