Mixtape

Ein bunter Bandsalat aus der Musikkonserve

In meinem kleinen Apfel

6 Kommentare

In meinem kleinen Apfel,
Da sieht es lustig aus:
Es sind darin fünf Stübchen
Grad wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
Zwei Kernchen schwarz und fein,
Die liegen drin und träumen
Vom lieben Sonnenschein.

Sie träumen auch noch weiter
Gar einen schönen Traum,
Wie sie einst werden hängen
Am lieben Weihnachtsbaum.              (In meinem kleinen Apfel – Kinderlied)

*

Neulich hatte ich mal wieder so geschälte, gestückelte Äpfel mit, eingepackt in einer Brotbüchse. Mich erinnert das immer an den Kindergarten. Damals, als Herr Tupper bei den Dosen noch nicht seine Finger im Spiel hatte. Hach, das waren Zeiten. Und die kommen jedesmal wieder, wenn ich geschälte, gestückelte Äpfelchen mithabe. Ganz komisch. Was ich auch seit dem Kindergarten nie wieder so in der Form getrunken habe, war der Tee. Der aus diesen riesigen Teekannen, wofür man immer die kleinen Plastikbecher benutzt hat. So ein kleiner gelber steht noch bei meiner Mama. Jedenfalls gibt es den so nicht zu kaufen und wenn man an Früchtetee einfach schnöden Zucker ranmacht, schmeckt das trotzdem anders. Und nicht so lecker wie der Kindergartentee. Kennt jemand das Geheimnis?

6 thoughts on “In meinem kleinen Apfel

  1. Ich finde Kindergartentee schmeckt ähnlich wie Jugenherbergs- oder Kinderfreizeittee, aber das Geheimnis kenne ich nicht. Äußerst ärgerlich, weil der Tee aus dem Kindergarten wirklich immer am besten geschmeckt hat (und der von der Kinderfreizeit auf dem Sensenstein). Das erinnert mich jetzt daran, dass meine Kindergärtnerin Frau Wurst hieß und es da unter uns Kindern vor dem Essen immer das Ritual gab „Frau Wurst komm auf den Teller!“ zu brüllen. Äußerst unschön. Kinder sind böse.

  2. Kinder sind ja auch kleine kniebeißende Monster. :P
    Ich muss aber gestehen, bei dem Spruch mit Frau Wurst musste ich jetzt auch unweigerlich lachen. Ich bin so böse. Ich geh mich mal eine Runde schämen.
    Was hat denn aber Frau Wurst zu diesem kessen Spruch gesagt? Sie hat doch sicher geschimpft, oder?!

  3. Ach, Kinder sind eigentlich ziemlich super, bloß manchmal etwas böse. Oder ehrlich.
    Frau Wurst hatte jahrelange Kindergartenerfahrung. Ich kann mich daher nicht erinnern, dass sie dazu jemals irgendwas gesagt hat. Allerdings kann es auch sein, dass ich eventuelle Schimpforgien ignoriert habe, Frau Wurst und ich hatten nämlich so ein etwas zweigespaltenes Verhältnis, nachdem ich mal meine Freundin Katrin und mich im Klo eingeschlossen hatte, um Katrin dort ungestört die Haare raspelkurz schneiden zu können. Ich habe nie dafür Ärger bekommen, Frau Wurst von Katrins Mama aber schon.

  4. Ich habe ihn gehasst, diesen Kindergarten- / Jugendherbergsküchentee. Boa, was war der eklig! Seitdem trinke ich keinen Früchtetee.

    Jaaaa, geschnittene Äpfel! Nehme ich immer mit. Ganze Äpfel sind doof, weil man die immer gleich aufessen muss. Und geschnitten kann man die munter, portioniert, frisch und froh essen.

  5. Ich kenn das Geheimniss, und kann Dir damit eventuell sogar verraten, warum es dir gerade jetzt einfällt:
    es ist APFELSAFT! der Früchtetee wurde, und wird in dem Kindergarten, in dem ich gearbeitet habe, heut immernoch, mit Apfelsaft gemischt! Prost – und viel spass beim in-erinnerungen-schwelgen

  6. Apfelsaft? Da kommt noch Apfelsaft rein? Oh, das schreit nach Experimenten in der heimischen Küche. ;)
    Aber wie kommt man nur als Kindergärtnerin auf so eine Idee?

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