Mixtape

Ein bunter Bandsalat aus der Musikkonserve

Aus alt mach neu?

4 Kommentare

Manchmal will man gar keine neuen Freunde kennenlernen. Die könnten die alten eh nicht aufwiegen. Da ist es egal, ob sie interessante Hobbies haben, man mit ihnen gut quatschen kann oder sie die gleiche Musik mögen. Es ist nicht das selbe. Sie können nie die gleichen Gefühle auslösen, die man hat, wenn man sie sieht. Oder wenn man mit ihnen mädchenhaft herumquakt und sich dabei durch die Haare wuschelt. Oder spät abends über den Freund redet oder sich ein Basketballspiel anguckt oder die neusten Muffinrezepte austauscht. Es ist allerdings auch ein komisches Gefühl, dass man so manchen guten Freund von früher gar nicht wirklich vermisst. Schön, wenn man mal wieder von ihm hört, doch ein Gedankenblitz reicht manchmal schon aus und man weiß, dass er noch da ist.

Andererseits möchte ich manchen Menschen, den ich gerade erst kennengelernt habe, gar nicht gehen lassen. Doch all die, bei denen ich das Gefühl habe, sie irgendwie schon ewig zu kennen, verschwinden bald wieder. Sie fahren in ihre Heimat zurück, waren nur kurz auf der Durchreise und suchen nach neuen Abenteuern.

Ich bleibe hier und schmolle vor mich hin, weil ich so nun die alten und die neuen vermisse.

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4 Kommentare zu “Aus alt mach neu?

  1. *seufz* Kenn ich. Muss aber wohl jeder durch. Und ein paar der guten alten Freunde bleiben ja auch!
    Hoffe trotzdem, wir unternehmen nochmal was in den nächsten drei Wochen?

  2. Da du ja noch eine andere Hälfte hast, bist du ja nie ganz alleine dort wo du bist. Anders wäre es, wenn du alleine wärst.

  3. F: Freunde sind aber auch Hälften.

    Aber ja, es stimmt natürlich, dass es immer besser ist, wenn man nicht allein irgendwo ganz neu anfängt.

    Mir ging es zu Beginn meines neuen Studiums so, dass ich auch keine neuen Freunde wollte, weil sie die alten eben niemals ersetzen könnten. Das stimmt zwar nach wie vor, aber mittlerweile zeige ich schon wieder mehr Interesse an meiner Umwelt ^^

  4. Eine (bessere) Hälfte kann im Zweifel Freunde auch nicht ersetzen und sie will es vielleicht auch gar nicht. Es wäre auch schön blöd, weil man dann eine Klette hat und sich verpflichtet ihrgegenüber fühlt. Das macht auf Dauer nicht glücklich.

    Wahscheinlich ist es wie Anj sagt, dass man sich irgendwann wieder öffnen muss, auch wenn die alten Freunde nicht ersetzbar sind. Es tut aber gut und sich einzuigeln kann für die kleine schwarze Seele auch nicht ewig gut sein. ;)

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