Mixtape

Ein bunter Bandsalat aus der Musikkonserve


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Marcel

Wenn man das ganze Wochenende lang über tiefschürfende Sachen redet, dann ist man Sonntagabend ganz schön leer und mag nichts mehr reden und hören. Auch keine Mitbewohner im Flur, die sich lautstark über weniger tiefschürfende Dinge unterhalten.
Marcel hat aber was zu sagen. Und ist noch dazu ganz putzig. Seht selbst.

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Laut, los!

BildIch habe das ganz große Bedürfnis auf ein Konzert zu gehen. Ich weiß nur gerade nicht wohin, weil ich noch nicht nachgeschaut habe, welche Band wo spielt. Aber kennt ihr das auch, wenn es so kribbelt in einem und man sich nach dem Gefühl sehnt, den Künstlern ganz nah zu sein, laut in der Menge mitzusingen oder zu gröhlen und die Musik ganz laut und ganz nah an einem dran und in einem drin zu spüren? Wenn das Herz im Takt der Bässe wummert und man merkt, wie der Schall die Härchen auf den Armen aufstellt? Ich brauche das gerade ganz dringend.

Bild

(Bilder vom Keane Konzert, November 2012, im Tempodrom, Berlin)


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Dorfbus

Wenn man überlegt ein Haus am Arsch der Welt zu kaufen, weil man es da schön findet, sich mehr und mehr autark versorgen und einfach nur die Ruhe genießen will, dann wird man mit allerlei Fragen von allerlei Menschen konfrontiert. Hier eine kleine Auswahl:
Wie wollt ihr das bezahlen? Habt ihr euch das gut überlegt? Ihr seid doch noch so jung. (Gut, keine Frage, aber auch eine Bemerkung dazu.) Wo wollt ihr denn dann arbeiten? Was, kein Gas- und keine Kohleheizung? Wie Erdwärme? Habt ihr bedacht, dass ihr das mit der Gemeinde absprechen müsst? Habt ihr an die Grundsteuer gedacht? Dass das viel Arbeit macht, wisst ihr aber, ja? Und wenn ihr mal krank seid? Was ist, wenn einer keine Arbeit hat? Wie wollt ihr denn von da weg kommen? Und wenn das Auto mal kaputt ist? …

Ach, derlei Fragen gibt es viele. Zur letzteren habe ich noch ein schönes Video gefunden (dazu muss man die Sprache auch nciht unbedingt verstehen).


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Grammatikalischer Missstand

Beim Bäcker bin ich in der Mittagspause heute mal wieder innerlich explodiert. Also eher implodiert.
Frag die Verkäuferin den Kunden vor mir nach seiner Bestellung doch tatsächlich: „Zum Mitnehmen oder zum hier?“ Zum hier was?! Ist das jetzt neudeutsch, dass man das Verb einfach mal so weglässt? Ist das Jugendsprache? Ich meine, einige Kiddies von heute benutzen ja auch keine Verben oder geschweigedenn Präpositionen mehr.
Doch als Verkäuferin sollten man doch noch der deutschen Sprache mächtig sein und nicht über die Theke brüllen: „Zum hier?“ Hätte sie mich gefragt, oh, ich wäre wirklich pampig geworden. Gut, dass ich nur ein Brötchen wollte, was offensichtlich zum Mitnehmen gewesen ist. ARG!


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Luft raus

Nach der EM wurde mir unabhängig voneinander von drei Männern gesagt, dass Fußball irgendwie nicht mehr so toll sei. Drei Männer, die sonst immer immer immer Fußball geguckt haben, einfach nur weil es eben Fußball war und teilweise auch selbst gespielt haben. Für die es das größte war, sonntags auf dem Platz zu stehen und mit den Jungs zu bolzen und über den Platz zu fegen. Und nun das. Plötzliche Fußballdepression stellt sich ein, ob einer Europameisterschaft die langweilig geworden zu sein scheint. Man sei eben auch älter geworden, kommen da die Ausflüchte. Es sei eben nicht mehr der Fußball von ’96, sind die Erklärungsversuche. Außerdem das Gemauschel um die Bilder, die gesendet wurden, teilweise aufgezeichnet und die Euphorie, die keine mehr ist, weil sie nicht mehr aus sich selbst heraus entsteht, sondern aufgesetzt und auf Teufel komm raus zelebriert werden will. Und wenn man nicht ins Finale kommt, ist plötzlich alles Scheiße, der Trainer, die Spieler, ach, der Gegner sowieso. Jedenfalls suggerieren einem das die Zeitungen und machen alles nur noch deprimierender, als man es selber schon gefühlt hätte.
Drei traurige Männer, die trotz allem der WM 2014 entgegen sehen und hoffen, das Finale zu erreichen. Oder auch nicht. Ist ja eigentlich auch egal.


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bad girl

Immer, wenn ich meiner einen Kollegin begegne oder beim Mittag zufällig neben ihr sitze, spüre ich ihre fiese Aura. Das ist ganz komisch, aber ich fühle mich in ihrer Nähe unwohl. Ich finde, sie strahlt soviel negative Energie ab, dass ich da mit meinem Sonnenschein-Image ganz schön ackern muss. Und wie schlecht sie alles bewertet und abschätzig beurteilt. Muss ja nicht jeder positiv durch die Welt gehen, aber das jemand so unangenehm auf mich wirkt, habe ich selten.