Mixtape

Ein bunter Bandsalat aus der Musikkonserve


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Ne plus jamais être vu

Vor einiger Zeit haben wir uns ein Hausboot angesehen. Darauf leben momentan zwei „Alternativmädchen“, wie ich sie liebevoll getauft habe. Das ganze Boot war von ihnen total atmosphärisch und charmant eingerichtet worden. Trotz alledem war es spartanisch. Aber ein unglaublich schöner Ort. Von dem die zwei allerding früher oder später verschwinden müssen. Ihre kleine Welt wird unter gehen und mit ihnen all die Dinge, die sich über die Zeit auf dem Boot angesammelt haben.

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Na endlich!

Endlich ist 2012 vorbei, ich kann wieder bloggen und hier wieder aufs Neue meinen Unsinn verbreiten oder Fotos oder peinliche Musikvideos oder oder oder. Ick freu mir! Ich hoffe, 2013 wird besser als das alte Jahr. Das war so alles in allem nicht so pralle. Bis auf den Anfang vielleicht, wo zig Luftballons in den Himmel stiegen, Tränen kullerten und ein großer pinker Ring überreicht wurde. Ja, das war ein schöner Moment. Danach Hickhack, Streiterei, Stress, Jubel Trubel bla bla bla. Kann nur besser werden das neue Jahr. (Vielleicht nicht für euch als Leser, wenn ich jetzt schon blöde Reime mache. Hehe.)
Wie dem auch sei, hier erstmal ein paar Winterbilder aus Plön, Anfang Dezember 2012:

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Der Döner

Gestern stand ich mit meinem Wagen so am Berliner Ostbahnhof rum. Ich habe etwas auf einem abgetrennten Bereich geparkt, wo sonst auch die Busse halten. Hier wartete ich auf den Verlobten und die Mitbewohnerin, die noch schnell Donuts holen wollten. Währenddessen packte ich meinen Döner aus und mampfte vor mich hin. Neben mir fuhr ein Polizeibulli streife.
Die Sonne schien, der Döner schmeckte lecker und fast hatte ich ihn geschafft, als Mitbewohnerin und Verlobter zurück kamen. Ich stieg also aus, damit die Mitbewohnerin hinter mir im Auto Platz nehmen konnte. Da tauchte der Streifenpolizist wieder auf. Umständlich wendete er seinen Bulli, um sich dann an mich zu wenden. „Na, hat der Döner wenigstens geschmeckt?!“, bellte er mir aus seinem offenen Fenster entgegen. „Ja, danke“, sagte ich frech. Danach musste ich mir noch eine Rüge anhören und schüttelte nur grinsend mit dem Kopf. Dit is Berlin, wa.


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Über den sieben Bergen

Dieser Text wird live aus einer kleinen Metzgerei in Zürich geschrieben.

Ich sitze hier gerade rum und warte auf französische Übersetzungen, während mein Schweizer Kollege hinter mir gerade meine Hotelstornierung in Winterthur damit erklärt, dass ich in Tokio wäre und das Hotelzimmer heute Abend nicht beziehen könne. So schnell (und so kurz) war ich noch nie in Tokio.
Also werde ich heute Abend wieder im gleichen Hotel schlafen, aus dem ich heute früh ausgecheckt habe. Die Welt ist ein Irrenhaus. Auch in der Schweiz. Das da unten ist ein Auto, welches vorm Hotel ranmontiert wurde. Ich sage ja: verrückt.