Mixtape

Ein bunter Bandsalat aus der Musikkonserve


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Laut, los!

BildIch habe das ganz große Bedürfnis auf ein Konzert zu gehen. Ich weiß nur gerade nicht wohin, weil ich noch nicht nachgeschaut habe, welche Band wo spielt. Aber kennt ihr das auch, wenn es so kribbelt in einem und man sich nach dem Gefühl sehnt, den Künstlern ganz nah zu sein, laut in der Menge mitzusingen oder zu gröhlen und die Musik ganz laut und ganz nah an einem dran und in einem drin zu spüren? Wenn das Herz im Takt der Bässe wummert und man merkt, wie der Schall die Härchen auf den Armen aufstellt? Ich brauche das gerade ganz dringend.

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(Bilder vom Keane Konzert, November 2012, im Tempodrom, Berlin)


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Da ist er wieder!

Ein bisschen muffig, staubig und ziemlich abgemagert, aber er ist wieder da: Ossi!

Fast drei Wochen lang war er verschwunden, doch heute hat ein Mann bei uns geklingelt, der ihn im Keller seines Wohnhauses hat mauzen hören. Ganz heiser klingt er jetzt.
Aber alles ist dran, gesund scheint er soweit auch. Allerdings ist er noch zarter, als zuvor schon. Ich habe mich richtig erschrocken, als ich ihn hoch nahm.
Als erstes gab’s gleich ordentlich was zu beißen, einen Schluck Milch und jeeede Menge Wasser. Danach viele viele Streicheleinheiten und einen warmen Bauch zum Schmusen. Und für uns Herzklopfen.

Wie schön, dass du wieder zu Hause bist, du kleiner Rabauke!!


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Aus der Übung

*

Gefühlt habe ich schon ewig nicht mehr Geburtstag gefeiert. Ich bin da völlig aus der Übung. Außerdem hasse ich Organisieren, ich kann es nicht leiden, denn es stresst mich. Ich mache mir andauernd Gedanken, hoffe nichts zu vergessen und schlafe unruhig. Wenn es dann soweit ist, das weiß ich, wird es schön sein. Ich freue mich ja auch auf meine Gäste. Aber das Gerenne davor! Pfui.
Naja, heute wird auf jeden Fall geputzt und morgen wird noch fix eingekauft. Wehe, es schneit! Denn dann muss ich die Getränkekisten mit meinen schwachen Ärmchen tragen oder auf meinem dicken Geburtstagskuchenbauch balancieren und kann sie nicht nach Hause fahren (No Winterreifen for Kassio – mööp).


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Clear Skies

Wenn sich die Kassio freut wie eine Schneekönigin, dann macht sie entweder gerade ein neues Glas Nutella auf und schnuppert am Nussnougat. Oder Keane haben wieder ein neues Lied draußen. Es ist letzteres! Hibbelig und wie bei den ersten Liedern der anderen drei Alben stellte sich auch hier sofort dieses wohlige Kribbeln im Bauch, das enthusiastische Quieken, das strahlende Grinsen ein. Clear Skies heißt die Vorabsingle zur EP „Night Train“. Und wie schon bei ihrem letzten Album „Perfect Symmetry“ überraschen sie wieder mit neuem Sound, dennoch sind es unverkennbar Keane. Hört selbst: Clear Skies Herz auf, Lied rein, Herz zu.

Jetzt heißt es nur noch geduldig bis zur Veröffentlichung im Mai warten und derweil das Lied in Dauerrotation hören.


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Ich dachte, ich hätte dich verloren

Es war ein beschissener Tag. Die Kollegen mit ihren Attitüden und Gesichtsausdrücken nervten schon beim Betreten der Agentur. Die Mails waren nicht besser. Wir sollten mehr miteinander reden. Bei diesen doofen Gesichtern, die man Tag für Tag sieht, mag ich aber gar nicht immer reden. Dieser Tag fing beschissen an, jawohl. Ein Gefühl der Niedergeschlagenheit machte sich breit. Wie ein Trauerkloß saß ich vor meinem Rechner, arbeitete meine Jobs ab und machte brav, was man mir sagte. Nur ein bisschen Gestrampel und Gemoser konnte ich aufbringen. Dann schlürfte ich weiter meinen Tee gegen die Appetitlosigkeit. Ein klitzekleiner Anruf sollte meine Laune schlagartig nach Feierabend erheblich bessern. Weiterlesen


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Das weiße Kaninchen

Da war ich Anfang der Woche noch so glücklich und ganz stolz, dass ich schon über die Hälte meiner Weihnachtsgeschenke beisammen habe und dann rennt die Zeit für die letzten plötzlich von dannen. „Hallo, kannst du gefälligst mal langsamer gehen?!“

Ein Beispiel ist dieses Wochenende. Es fängt heute Abend mit einer Weihnachtsfeier der Agentur an. Da keiner weiß, ob wir früher gehen dürfen, da die Lokalität nur 10 Gehminuten entfernt ist, muss ich also nach Hause hetzen, in der Hoffnung mich nicht dabei auf die Schnauze zu packen. Hier im Blog schneit’s zwar (das muss noch von letztem Jahr eingestellt sein *g*), doch draußen ist es feucht und das Laub gammelt vor sich hin. Wenn dann der Lippenstift und der Nagellack nicht sonstwo hinrutschen oder ich gar beides vertauscht auftrage, dann sause ich mit dem Rad wieder zum Bahnhof. Schnell die Fahrkarte ziehen, rein in die Bahn, raus aus der Bahn, rein in die Party. Feierei, Geläster, Gekicher, Saus und Braus und schwupps ist es morgens! Ein, zwei Stunden Schlaf, Tür auf bei Beiersdorf. Einmal durchs Gebäude schwirren, in der Hoffnung ein paar Produkte günstiger abzustauben. Tür zu. Nikolausstiefel befüllen, so tun als ob nix wär. Ab zum Entenschmaus mit einer Horde Fußballspieler, mit vollem Bauch zum Holy Shit Shopping nach kleinen Kostbarkeiten stöbern und zwusch! ist das Wochenende vorbei.

Und das weiße Kaninchen? Das zeigt immer noch auf seine Uhr.